LiTiNa, das sind Lissy, Tino und ich (Nathalie).

 

Im Jahr 2018 zogen wir gemeinsam vom tiefsten Bayern, kurz vor Österreich, wieder nach NRW.

Genauer gesagt nach Wermelskirchen.

 

Eine schöne Zeit war es in Bayern.

 

Lissy zog im Jahr 2014 bei mir ein und hat sich von der ängstlichen und schüchternen rumänischen Jagdhündin zu einer super Begleiterin entwickelt.

Sie war der ausschlaggebende Grund, wieso ich Hundetrainerin geworden bin.

 

Überall nur Training nach Schema F.

Ein Vorsteher, der nicht apportieren mag, den kann es nicht geben. Statt Hilfe und Verständnis gab es nur Vorwürfe und Ratlosigkeit.

Für mich und meine Hündin ein sehr unbefriedigendes Gefühl, so dass ich beschloss es in die eigenen Hände zu nehmen.

 

Viele verschiedene Ansätze probierte ich aus, viele Trainingstage vergingen, aber es hat sich gelohnt, denn Lissy apportiert mittlerweile zuverlässig und vor allem mit Freude.

Am liebsten, ganz jagdhundtypisch, frisch geschossene Fasane ;-)

 

Was ich eigentlich nur als Mittel zur Ausbildung meines eigenen Hundes begann, entwickelte sich schnell zur mobilen Hundeschule und einer Hundebetreuung.

 

Auch Lissy tat der Umgang mit anderen Hunden sehr gut und so zog DK Rüde Tino bei uns ein.

Tino war einem glücklichen Zufall geschuldet, während eines Jagdtrainings wurde ich angesprochen, ob ich nicht einen zweiten Hund suchen würde.

An einem Donnerstag zog dann das 10 Wochen alten Fellknäuel mit zu viel Haut bei uns ein:

DK Zuchtrüde Tino, oder auch Ingo II vom Donauland.

Die beste Entscheidung in meinem Leben!

Seid dem sind wir zu dritt.

 

Auch durch Tino habe ich nochmals viel dazu gelernt, denn auch hier brachte das Schema F nach alten Methoden keine Erfolge.

Gegen die Meinung vieler „alter Hasen“ im Gebrauchshundewesen habe ich mich gegen die Ausbildung über Zwang und das blinde Nutzen althergebrachter Methoden entschieden.

Die letzten zwei Jahre, bzw. unser gemeinsames Zusammenwachsen von Welpe an, war und ist von Vertrauen und Gemeinsamkeit geprägt.

 

Das Ziel niemals aus den Augen gelassen, habe ich für und mit dem Hund Trainingswege und Methoden gewählt, die seine Stärken fordern und seine Schwächen fördern.

Neben Konsequenz und Kontinuität wurde die Ausbildung durch den Einsatz des Clicker stetig vorangetrieben und verbessert. Viele Trainingsmethoden habe ich hinterfragt, analysiert und umgebaut.

 

Wichtig war mir immer, versteht mein Hund was ich von Ihm möchte.

Es gibt keinen schöneren Moment, als wenn man den Moment erleben kann, wenn der Hund nach vielen verschiedenen Trainingsmethoden und Arbeitstagen, endlich das gewünschte Ergebnis zeigen und auch in der Jagdpraxis abrufen kann.

Beides durfte ich im Herbst 2019 erleben. Zuerst in Ungarn auf der Niederwildjagd und ein paar Wochen später dann bei der Verbandgebrauchprüfung, die Tino im II.Preis bestehen konnte.

 

Ganz nach unserem Motto: Litina - Trainiere, weil du es liebst!

Werden wir weiter trainieren und uns evtl. auch auf der einen oder anderen Prüfung wieder finden.